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Mehr als nur Drogenkrieg

Anne Huffschmid spannt in ihrem Mexiko-Buch einen gelungenen Bogen von den geschichtlichen Mythen bis hin zur Gegenwart

  • Von Tobias Lambert
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In ihrem neuen Buch »Mexiko – Das Land und die Freiheit« gelingt Anne Huffschmid ein spannender Einblick in das Mexiko des 21. Jahrhundert.

Es war ein geschichtsträchtiges Jahr, das für Mexiko gerade zu Ende ging. Das Land feierte nicht nur im September 2010 mit viel Pomp den zweihundertsten Jahrestag der Unabhängigkeit von Spanien. Am 20. November vor einhundert Jahren begann zudem die mexikanische Revolution, deren Versprechen von Land und Freiheit bis heute aktuell, weil uneingelöst sind.

Nicht wenige linke AktivistInnen erwarteten, dass 2010 wieder etwas passieren würde, ein Aufstand oder gar Umsturz. Daraus wurde nichts. Wer heute über Mexiko spricht oder liest, hat meist weniger aktuelle linke Revolten als vielmehr den eskalierenden Drogenkrieg vor Augen. An die 30 000 Menschenleben hat dieser alleine in den vergangenen vier Jahren gekostet.

Die Kulturwissenschaftlerin und Mexiko-Expertin Anne Huffschmid beschäftigt sich in ihrem neuen Buch mit dem Mexiko von Gestern und Heute. Dabei spannt sie gekonnt einen Bogen von den geschichtlichen Mythen und Erinnerungskämpfen...


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