Das Recht zu gehen – und zu bleiben

Antirassismus-Aktivisten aus Europa und Afrika ziehen von Mali nach Senegal zum Weltsozialforum

  • Von Tim Zülch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Für Bewegungsfreiheit und gegen die Abschottung Europas findet Ende Januar eine Karawane von Mali nach Senegal statt. Rund 250 Aktivistinnen und Aktivisten aus Europa und Afrika machen mit.

Dreißig Leute sitzen in einem Raum im Erdgeschoss einer Bremer Kommune. Einige haben trotz reichlich Kaffee bereits müde Augen, andere rutschen ungeduldig auf ihrem Stuhl hin und her. Die Redeliste ist noch lang. Es ist das letzte gemeinsame Treffen, bevor sich rund 50 Aktivistinnen und Aktivisten aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden Ende Januar Richtung Bamako in Mali aufmachen. Dort werden sie auf rund 200 westafrikanische AktivistInnen treffen, um gemeinsam eine Karawane zu bilden, die in Richtung Senegal und schließlich zum Weltsozialforum ziehen wird. Die inhaltlichen Diskussionen sind bitter nötig und die Logistik des Projekts ist komplex. Geredet wird bis tief in die Nacht, zum Weiterdiskutieren nach dem Treffen ist der Mailverteiler da.

Ein »Neuer Internationalismus« stehe auf dem Programm, erläutert Dieter Behr, der aus Wien angereist ist. Er ist in verschiedenen globalisierungskritischen und antirassistischen Zusa...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 582 Wörter (3969 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.