Spanische Angst vor einem baskischen Friedensprozess

Innenministerium geht trotz Waffenstillstands gegen Aktivisten vor

Von Ralf Streck, San Sebastián

Die spanische Polizei hat bei Großrazzien gegen Unterstützer der baskischen Untergrundorganisation ETA zehn Menschen festgenommen. Laut Innenministerium handelte es um den ersten derartigen Einsatz seit Ausrufung eines dauerhaften und überprüfbaren Waffenstillstands durch die ETA vor gut einer Woche.

Die spanische Justiz betrachtet Ekin (Aktion) als das »Herz der ETA«. Dass die ETA jüngst einen Waffenstillstand verkündet hat, ist für Spaniens Behörden kein Grund zum Kurswechsel. Den zehn Personen, die am Dienstag verhaftet wurden, wird vorgeworfen, dass sie versucht hätten, die in Spanien verbotene Organisation Ekin wieder aufzubauen. Über Ekin würde die ETA ihren Willen der linken Unabhängigkeitsbewegung aufzwingen, begründete der spanische Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba das Vorgehen.

Vier Verhaftete sollen Mitglieder der verbotenen Organisation »Askatasuna« (Freiheit) sein und hinter der Webseite Apurtu.org stehen. Darüber werde...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 511 Wörter (3584 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.