Martin Kröger 21.01.2011 / Berlin / Brandenburg

Jedes dritte Kind lebt in Armut

Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2010 vorgestellt / Bundeskürzungen bedrohen Quartiershilfen

Es ist so was wie ein soziales »Frühwarnsystem«. Seit 1999 untersuchen Stadtforscher der Humboldt-Universität (HU) um Hartmut Häussermann kontinuierlich die soziale Lebenssituation der Menschen in Berlin in ihren Kiezen. Die dabei gewonnenen Daten zu Arbeitslosigkeit, Kinderarmut und dem Anteil von Migranten an der Bevölkerung liefern die wesentliche Grundlage für die Tätigkeiten des Senats vor Ort.

»Mit Hilfe des Monitoring Soziale Stadt sehen wir genau, wo sich kritische Entwicklungen abzeichnen und wo sich Verbesserungen der Lebenssituation nachweisen lassen«, erklärte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern bei der Vorstellung des neuesten Berichts für den Zeitraum des Jahres 2009. In der Studie wurden berlinweit 447 Quartiere mit durchschnittlich 7500 Einwohnern erfasst und in vier Kategorien bewertet.

Aus Sicht Junge-Reyers bestätigen die Ergebnisse die Senatspolitik: »Erfreuliche Botschaft auch in diesem Ja...

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