Arabiens Führer fürchten Revolten

Entwicklung in Tunesien prägte Gipfeldebatte in Scharm el-Scheich

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Handel und Entwicklung standen auf der Tagesordnung des Arabischen Wirtschaftsgipfels, der am Freitag im ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich zu Ende ging. Doch eigentlich war es der Versuch einer informellen Verständigung, wie man sich vor »tunesischen Entwicklungen« schützen könne.

Angesichts der dramatischen Veränderungen in Tunesien, die Massenproteste in vielen arabischen Staaten ausgelöst haben, kamen die arabischen Herrscher nicht umhin, sich mit den Problemen ihrer Bevölkerung zu befassen: Hunger, Arbeitslosigkeit, mangelnde Perspektiven für die Jugend. Die Selbstverbrennung eines jungen arbeitslosen Akademikers hatte die Revolte in Tunesien ausgelöst, Selbstverbrennungen in Algerien, Mauretanien und Ägypten forderten seither weitere Opfer. Beobachter nahmen das als Zeichen der Unfähigkeit arabischer Regimes, der totalen Verzweiflung ihrer Bevölkerung zu begegnen.

Amr Moussa, Chef der Arabischen Liga, bezeichnete die Araber als »wütend und frustriert« wie nie zuvor. »Die Revolution in Tunesien ist nicht weit entfernt von dem, was wir hier diskutieren«, erinnerte Moussa mit Bezug auf die wirtschaftspolitischen Themen des Gipfels. »Die arabische Seele ist zerrissen von Armut und Arbeitslosigkeit.« Politische u...

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