Warnung vor einer sozialen Eiszeit

Russlands Präsident nennt auf Weltwirtschaftsforum in Davos Tunesien eine »ernste Lektion für alle Amtsträger«

Angesichts der Unruhen und Proteste in Nordafrika und Nahost haben sich die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos zum Auftakt der Veranstaltung besorgt über die wachsende Ungleichheit auf dem Globus gezeigt.

Davos (Agenturen/ND). In seiner Eröffnungsrede nannte der russische Präsident Dmitri Medwedjew den Sturz des tunesischen Staatschefs Ben Ali eine »Lektion« für alle Regierungen. »Was sich ereignet hat, ist, glaube ich, eine ernste Lektion für alle Amtsträger in allen Ländern«, sagte Medwedjew vor den Politikern, Konzernchefs und Vertretern der Zivilgesellschaft, die sich in Davos zur Eröffnung des fünftägigen Weltwirtschaftsforums versammelt hatten. Er hoffe allerdings, dass sich die Situation in Tunesien stabilisiere und sich die Unruhen nicht weiter ausbreiteten. Medwedjew betonte, die Regierungen müssten »zuhören, was das Volk zu sagen hat, denn sonst riskieren sie, den Kontakt mit der Realität zu verlieren«.

Mit Blick auf das Attentat mit 35 Toten auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo am Montag sagte der Präsident, die Attentäter hätten damit Russland in die Knie zwingen wollen. »Sie erwarteten, uns mit ihrer Tat in die Defensive z...

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