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Goldgräber im Kupferbergwerk

In der Lausitzer Erde liegen Rohstoffe im Wert von etlichen Milliarden Euro. 2017 soll der Abbau beginnen

  • Von Peter Jähnel, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bisher ist die Lausitz vor allem durch ihre Braunkohle bekannt. Das wird sich ändern: Erstmals seit Langem soll in Deutschland wieder Kupfer gefördert werden – und Gold. Riesennuggets sind aber kaum zu erwarten.

Spremberg. Goldgräberstimmung in der Lausitz – dank der Pläne für ein Kupferbergwerk: Von einer Renaissance des Kupferbergbaus in Deutschland ist die Rede, nachdem der Abbau von Kupferschiefer im Ostharz 1990 eingestellt wurde. Etwa von 2017 an soll Erz aus der Lagerstätte an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen gefördert werden. Und das ist nicht alles – man schürft auch nach Gold. Denn im Kupfererz des schon zu DDR-Zeiten erkundeten Vorkommens Spremberg-Graustein-Schleife schlummern auch andere Mineralien, darunter eben Gold. Allerdings gibt es keine Nuggets wie in den Minen Südafrikas oder Russlands, sondern nur winzige Goldmengen.

Das Vorhaben ist teuer: Das Kupferbergwerk, das den Rohstoffhunger der deutschen Wirtschaft zumindest etwas stillen helfen dürfte, erfordert Investitionen von mehr als 700 Millionen Euro. Das sehen die Pläne der eigens für dieses Projekt gegründeten Kupferschiefer Lausitz GmbH (KS...


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