Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Zank um Hundeknochen

Stimmkreisreform in Oberfranken wird abgelehnt

Kulmbach (dpa/ND). Die geplante Stimmkreisreform stößt in Oberfranken weiter auf Ablehnung. Über Parteigrenzen hinweg zweifeln Politiker nach wie vor an der verfassungsrechtlichen Notwendigkeit, die Zahl der Stimmkreise im Bezirk zugunsten von Oberbayern von neun auf acht zu reduzieren. Nach den Plänen des Innenministeriums würde der Osten Oberfrankens nur noch mit drei direkt gewählten Angeordneten im Landtag vertreten sein, der Westen des Bezirks aber weiter mit fünf.

Der Widerstand richtet sich vor allem gegen die Verschmelzung der bisherigen Stimmkreise Kulmbach und Wunsiedel. Als Brücke zwischen den beiden nicht unmittelbar angrenzenden Landkreisen sollen nach den Vorstellungen des Innenministeriums mehrere Kommunen im Norden des Landkreises Bayreuth dienen.

Kritiker vergleichen dieses künstliche Gebilde mit einem Hundeknochen. »Die räumliche Verbindung durch das Fichtelgebirge wäre sehr konstruiert«, verweist etwa der Kulmbacher Stadtrat in einer Resolution auf die Ost-West-Ausdehnung von rund 100 Kilometern.

Unbestritten ist die Tatsache, dass vor allem der bisherige Stimmkreis Wunsiedel deutlich an Einwohnern verloren hat.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln