An der Leine und meinten zu tanzen

»Die Grenze im Kopf« – Michael Meyen und Anke Fiedler befragten Journalisten aus der DDR

  • Von Regina General
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Von »Wir waren gar keine Journalisten« bis »mir hat niemand gesagt, was ich zu tun oder zu lassen habe« finden sich im Buch von Michael Meyen und Anke Fiedler über Journalisten in der DDR so ziemlich alle Aussagen, die über den Alltag der schreibenden Zunft der DDR denkbar sind. Je höher die Befragten in der Hierarchie ihres Blattes kletterten, desto weniger meinen sie heute, fremd bestimmt gehandelt zu haben. Wobei ein kleiner Trick in den meisten Fällen hilft, diese Feststellung zu legitimieren: Viele der Befragten aus den Redaktionen von »Neues Deutschland«, »Junge Welt«, »Der Morgen«, »Neue Zeit« sowie Rundfunk und Fernsehen, die als Macher der sogenannten Hauptmedien befragt wurden, klammern die Aufmacher ihrer Zeitungen bzw. Nachrichtensendungen als zentral vorgegeben, mindestens aber abgestimmt einfach aus.

Heraus kommt bei den meisten die Feststellung: Was immer wir waren, das waren wir gern. Auch diejenigen, die heute eher dif...

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