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Berlinale-Zeit ist Beilagenzeit. Alljährlich im Februar schwellen Umfang und Gewicht der Berliner Presseerzeugnisse um ein gehöriges Maß an. Leider nicht nur dann. Die Verlage von »Tagesspiegel«, »Berliner Morgenpost« und »Berliner Zeitung« haben sich bereits vor einigen Jahren entschieden, ihre Leser fortan bei angemessenen und vor allem bei unangemessenen Ereignissen mit Werbe-Extraseiten zu beglücken. Artikelchen finden sich dort natürlich auch. Sei es die international belächelte Fashionweek, der Halbmarathon, die WM-Fanmeile, die ifa oder auch einfach mal ein Thema wie »sinnliche Genüsse« – die Druckerpressen müssen Extraschichten schieben.

Die positiven Ausnahmen innerhalb dieser ärgerlichen Promotion-Vehikel bilden jedoch die Specials der Zeitungen zur Berlinale. Dies hat einen einfachen Grund: Selbst die »Morgenpost« bekommt Sonderausgaben, in denen sich die Coen-Brüder und Wim Wenders tummeln nicht kaputt redigiert. Ebenso wenig, wie der »Tagesspiegel« gegen die geballte Abgeklärtheit eines Jeff Bridges-Interviews anschreiben kann.

Und so bildet die Berlinale auch in Bezug auf die Beilagen das positive Gegenstück zu all den von den Filmfestspielen auf die Plätze verwiesenen »Events«. Denn so, wie selbst 20 Sonderseiten der Fashionweek keine Bedeutung einhauchen können, ist die Berlinale medial schlicht unverhunzbar.

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