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Prügelknabe der Konkurrenz?

Die Grünen-Spitzenkandidatin Anja Hajduk über den Hamburger Wahlkampf

Anja Hajduk ist die Spitzenkandidatin der Grün-Alternativen Liste (GAL) zur Bürgerschaftswahl. ND-Korrespondentin Susann Witt-Stahl sprach mit ihr über den möglichen Koalitionspartner SPD und die umstrittene Regierungspolitik der GAL.

ND: Die Grünen hätten sich zum »Prügelknaben der versammelten Konkurrenz entwickelt«, kommentierte vergangene Woche eine Zeitung. Die SPD verspottet Ihre Regierung mit der CDU als »WG, wo sich ja alle so gut verstanden haben«. Die LINKE sagt, Sie hätten Ihr Profil als Umwelt- und Bürgerrechtspartei ruiniert. Die Liberalen ziehen gegen Sie mit dem Slogan »FDP statt GAL« zu Felde. Fühlen Sie sich »verprügelt«?
Hajduk: Es ist Wahlkampf. Da geht man auch kritisch miteinander um. Ich habe den Eindruck, dass die SPD ganz stark darauf abzielt, der CDU Stimmen abzujagen und in die Mitte zu gehen. Damit wird den Grünen viel Platz gelassen, die Themen Umwelt- und Klimaschutz zu besetzen. Insofern bin ich zuversichtlich, dass wir gut abschneiden werden. Auch aus der nicht gewöhnlichen Situation heraus, die Partei zu sein, die die Neuwahlen ermöglicht hat.

Nun wird aber der Ruf nach Rot-Gelb plötzlich laut.
Ja, ich vernehme diese Stimmen auch aus ...


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