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Minus hinterm Plus

Das BIP nimmt zu, die Ungleichheit auch

  • Von Hans-Georg Draheim
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Bundesregierung rechnet 2011 mit einem Wirtschaftswachstum von 3,4 Prozent. Das aber setzt weiter wachsende Löhne, einen starken Euro und eine stabile Weltwirtschaft voraus.

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bestätigte am Donnerstag für das vierte Quartal 2010 einen moderaten (preis-, saison- und kalenderbereinigten) Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zum Vorquartal um 0,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich stieg das preisbereinigte BIP um 4,0 Prozent.

Während die öffentlichen Schulden 2010 um 18 Prozent auf 1998,8 Milliarden Euro gestiegen sind, erreichte das staatliche Finanzdefizit die Höhe von 82,0 Milliarden Euro. Bezogen auf das BIP ergibt sich daraus nach aktualisierten Angaben der Statistiker eine Defizitquote von 3,3 Prozent. Damit überschritt Deutschland erstmals seit fünf Jahren wieder die EU-Defizitgrenze.

Die Exporte erzielten im vierten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 15,9 Prozent. Die Importe stiegen gleichzeitig um 16,4 Prozent. Der Exportüberschuss blieb...


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