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Nazi-Kleiderkammer pfui, Schenkladen hui

Gleich zwei Mal fanden am Sonnabend in Berlin-Friedrichshain Demonstrationen der linken Szene statt

  • Von Tim Zülch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
400 Linke protestierten am Sonnabend für den räumungsbedrohten Friedrichshainer Schenkladen.

Während sich ein Demoteilnehmer ein Shirt mit dem dürrem »Storch Heinar« als Motiv, einer Persiflage auf »Thor Steinar«, über die Daunenjacke gezogen hat, erscheinen andere in klassisch schwarzem Outfit. Rund 300 Leute ziehen am Sonnabend vom Boxhagener Platz zur Petersburger Straße. Dort befindet sich seit zwei Jahren der Bekleidungsladen »Tromsø«. »Wir demonstrieren gegen ihn schon zum fünften Mal«, sagt Gigi von der Initiative gegen Rechts in Friedrichshain.

Die Polizei hat die Straßenseite, auf der sich der Laden befindet, abgesperrt und ist massiv mit Zivilpolizei und Hundestaffel vor Ort. »Wir sind ausreichend vertreten«, gibt sich der Polizei-Pressesprecher vor Ort kurz angebunden. Vom Laden sieht man nicht viel, die Rollläden sind heruntergelassen, ein paar Farbeier haben ihre Spuren an der Fassade hinterlassen. »Für den Betreiber ist der Laden ein Prestigeobjekt«, sagt Gigi. Obwohl eigentlich fast kein Kunde mehr den Weg in de...


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