Erdogan löst erneut Integrationsdebatte aus

Scharfe Kritik nach Düsseldorfer Rede des türkischen Regierungschefs

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wenige Monate vor den türkischen Parlamentswahlen sprach Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in Düsseldorf vor 11 000 türkischstämmigen Migranten. Der nationalistische Politiker rief seine Zuhörer zur Integration auf, warnte aber vor Assimilation, also völliger Anpassung.

Recep Tayyip Erdogan umarmt seine Zuhörer verbal. »Wer Ihnen auch irgendetwas sagt«, so der türkische Ministerpräsident, »Sie sind meine Staatsbürger.« Der Applaus ist dem Vorsitzenden der teils islamistischen Partei Adalet ve Kalkinma Partisi (AKP) sicher. Sie sitzen auf den Rängen, sie stehen in den Gängen. Sie applaudieren, sie johlen, sie schwenken türkische, mitunter auch deutsche oder Europa-Fahnen: 11 000 Zuhörer sind am Sonntagabend in den Düsseldorfer ISS Dome gekommen, um den konservativ-nationalistischen Politiker zu feiern. Immer wieder wird Erdogan durch frenetischen Jubel unterbrochen. Erdogan ruft: »Ja zur Integration, nein zur Assimilierung. Niemand kann uns unsere Kultur wegnehmen.« Bereits 2008 hatte Erdogan mit einem ähnlichen Auftritt in Köln wochenlange Diskussionen über die Integration türkischer Zuwanderer ausgelöst.

In Düsseldorf mahnt Erdogan: Zuerst müssten türkische Kinder i...

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