Sonja Vogel 02.03.2011 / Brandenburg

Weniger Gewalt, mehr Überwachung

Die BVG informiert in ihrer Leitstelle über Sicherheitskonzepte nach den brutalen U-Bahn-Überfällen

Den U-Bahnhof im Blick: Verkehrsmeister Hartmut Lange in der BVG-Leitstelle

Die Chance, bei einer in der U-Bahn begangenen Straftat erwischt zu werden »liegt bei fast 100 Prozent«, sagte BVG-Chefin Sigrid Nikutta . Sie lud gestern in die Leitstelle der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ein, um über die Sicherheitspolitik zu informieren.

Sicherheitsexperten sind sich einig, dass Kameras Gewalt nicht verhindern. Anders sieht es bei der Strafverfolgung aus. Die Männer, die jüngst am Bahnhof Lichtenberg einen Mann ins Koma prügelten, konnten aufgrund der Kameraufnahmen festgenommen werden. Die brutalen Übergriffe hätten »zu intensiven Diskussionen geführt«, sagt Nikutta. Die müsse man nun mit der Politik fortführen.

Momentan dominiere ein Gefühl »irgendwie wird alles schlimmer« die Diskussion um Sicherheit im Nahverkehr, sagt Nikutta. Einen Anstieg von Gewaltdelikten könne man indes nicht verzeichnen. 15 Angriffe unter Fahrgästen gibt es im Monat – bei einem Fahrgastaufkommen von rund 42 Millionen kein hohe...

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