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Frankfurt am Main (dpa/ND). Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Das entschied der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt. Bereits seit Mai 2009 verharrt der wichtigste Zins zur Versorgung der Geschäftsbanken im Euro-Raum mit Zentralbankgeld auf diesem Niveau. Allerdings schließt die Notenbank eine Zinserhöhung schon im April nicht mehr aus. »Ein Zinserhöhung bei unserer nächsten Sitzung ist möglich, aber nicht sicher«, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet.

Da die Inflation zuletzt anzog, rechnen einige Volkswirte inzwischen für dieses Jahr mit einer Zinserhöhung. Im Februar betrug die jährliche Teuerungsrate im Euroraum 2,4 Prozent. Der Preisauftrieb beschleunigt sich seit Monaten vor allem wegen steigenden Öl- und Benzinpreisen sowie teureren Lebensmitteln. Die EZB sieht mittelfristig stabile Preise nur bei Werten von knapp unter 2,0 Prozent.

Höhere Zinsen würden Kredite verteuern und könnten daher Gift für die Erholung der Konjunktur sein. Dreht die EZB an der Zinsschraube, wird ein Aufschwung insbesondere in hoch verschuldeten Staaten wie Irland, Griechenland oder Portugal noch unwahrscheinlicher: Deren Wirtschaftsentwicklung wird bereits durch die öffentlichen Einsparungen schwer belastet.

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