Rheumatherapie mit Hand und Fuß

Geschlechtsspezifische Behandlung von Krankheiten gewinnt immer mehr an Bedeutung

  • Von Elfi Schramm
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die geschlechtsspezifische Medizin hat auch in der Rheumatologie Einzug gehalten. Sie brachte an den Tag, dass es auch bei dieser Krankheit große Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Das betrifft die Anfälligkeit, den Krankheitsverlauf und die Schmerzwahrnehmung.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, wie sehr sich die Symptome von Frauen bei einem Herzinfarkt von denen der Männer unterscheiden. Dass Geschlecht und Alter darüber hinaus wesentliche Parameter für die Wirksamkeit einer Therapie sind, ist auch für andere medizinische Fachbereiche von Bedeutung, setzt sich aber nur langsam durch.

Auch in der Rheumatologie, einem medizinischen Bereich mit mehr als 100 verschiedenen Krankheiten, die alle mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen im Bewegungsapparat einhergehen, haben Mediziner inzwischen eine Vielzahl von Unterschieden zwischen Männern und Frauen gefunden. Das beginnt bereits bei der Anzahl der Betroffenen. Etwa dreimal so viel Frauen als Männer sind von der häufigsten entzündlichen Erkrankung der Gelenke, der Rheumatoiden Arthritis betroffen. Die Krankheit, bei der die kleinen Finger und Zehen symmetrisch auf beiden Seiten des Körpers befallen werden, beginnt meist plötzlich und ver...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.