Alte Herren spielen erste Geige

Die Berliner Klassikszene ist männerdominiert, doch weiblicher Einfluss nimmt langsam zu. Eine Spurensuche

  • Von Antje Rößler
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
M. Makraki

Kaum zu glauben: Eine Schwangere, die in die Endrunde für einen wichtigen Regiepreis kommt, wird von einem Jurymitglied mit Seitenblick auf ihren Bauch angesprochen: »Sie haben ja schon eine andere Produktion laufen; da ist es nicht so schlimm, wenn sie den Preis nicht bekommen.« Die Opernregisseurin Elena Tzavara aber fand das schlimm.

Das Berliner Musikleben befindet sich fest in Männerhand. So hat der 58-köpfige Fachbereich Musik der Akademie der Künste gerade mal fünf weibliche Mitglieder. »Auf diesem Gebiet gehört die Macht den älteren Herren; die wollen sie behalten«, ist Elena Tzavara überzeugt. »Als Frau kann man es schaffen, aber der Weg ist steinig.« Sie selbst hat einiges geschafft, war zum Beispiel feste Regieassistentin an der Berliner Staatsoper und leitet derzeit die Kinderoper Köln. Gleichwohl musste sie die Erfahrung machen, dass sie zuweilen aus Vertragsverhandlungen mit einem niedrigeren Gehalt als ein Mann in derselb...

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