Mitschuld der BRD?

Die 38-jährige Medizinerin Angelika Denzler ist Sprecherin der »Koalition gegen die Straflosigkeit«, die sich mit dem Schicksal der Verschwundenen in Argentinien beschäftigt. Am 11. Juli wurde im Fall Elisabeth Käsemann von einer deutschen Staatsanwaltschaft der erste Strafbefehl gegen ein früheres Junta-Mitglied, Guillermo Suarez Mason, verhängt.


ND: Die Ermordung von Elisabeth Käsemann steht derzeit im Mittelpunkt ihrer Arbeit - warum?
Der Fall Elisabeth Käsemann ist in Deutschland zur Zeit ihres Verschwindens ein sehr prominenter gewesen. Schon deshalb, weil ihr Vater Ernst Käsemann, Professor für Evangelische Theologie in Tübingen, ein sehr bekannter Mann unter den evangelischen Theologen im Lande war. Er war in der NS-Zeit im Widerstand und immer ein Mann der klaren Worte. Das hat Elisabeth wohl von ihrem Vater geerbt.

ND: Wie verschlug es Elisabeth Käsemann nach Argentinien?

Nachdem sie 1968 zusammen mit Rudi Dutschke in Berlin Soziologie studiert hatte, verließ sie Deutschland. Ihr war hier alles zu satt und saturiert. Sie ging nach Argentinien, um dort mit wirklich armen Leuten etwas Sinnvolles zu machen. Sie hat später dann in einer Widerstandsgruppe gearbeitet. Ihre Aufgabe war es, Pässe zu fälschen und auf diesem Weg verfolgten Argentiniern die Ausreise zu ermöglich...




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