Hans-Gerd Öfinger 12.03.2011 / Inland

Enttäuschung bei Lehrern

Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst gleicht Teuerungsrate aus / Lehrkräfte weiter ohne einheitlichen Tarif

Nach fünf Wochen ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder beendet. Die mehr als eine halbe Million Angestellten sollen rückwirkend zum 1. Januar mehr Geld bekommen. Der Tarifabschluss liegt nah an der erwarteten Teuerungsrate. Verbesserungen für die angestellten Lehrer konnten nicht erreicht werden.

Vor einer Woche hatte der ver.di-Chef Frank Bsirske für die Öffentlichen Beschäftigten das »Ende der Bescheidenheit« angekündigt. Überraschend schnell ist dann am Donnerstagabend doch ein eher bescheidenes Ergebnis herausgekommen: Krankenschwestern, Lehrer, Verwaltungsangestellte erhalten dieses Jahr durchschnittlich 2,3 Prozent mehr Lohn, hat ver.di errechnet. Im nächsten Jahr sollen sie 2,55 Prozent mehr im Geldbeutel haben. Für Bsirske ein »sehr ordentliches Ergebnis«. Bei einer absehbaren Teuerungsrate von zwei Prozent sichere es die Reallöhne. Das war in den Tarifrunden der vergangenen Jahre nicht gelungen.

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