Was fehlt noch zum 18. März?

Volker Schröder zur Würdigung der 1848er Revolution

Volker Schröder ist langjähriger Sprecher der »Aktion 18. März«.

ND: Was sagt uns die Jahreszahl 2023?
Schröder: Dann begehen wir den 175. Jahrestag der Märzrevolution. Spätestens bis dahin soll der 18. März als nationaler Gedenktag in die Kalender kommen.

In Berlin der Platz am Brandenburger Tor, Beflaggung, würdiges Gedenken den gefallenen Revolutionären auf ihrem Friedhof – was fehlt denn noch am 18. März?
Der nationale Gedenktag.

Was taugt denn an den anderen Feiertagen nicht, dass man noch genau diesen haben will?
Das wäre kein nationaler gesetzlicher Feiertag und arbeitsfrei, sondern ein Gedenktag. Das Deutsche Historische Museum hat immerhin schon im Vorhinein den 18. März zum Gedenktag erklärt – da gibt es dort freien Eintritt.

Gibt es weitere Beispiele?
Das ist mir nicht bekannt. Allerdings hat 1992 die damalige Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses Hanna-Renate Laurien aus freien Stücken einen Kranz zu Ehren der Märzgefallenen niedergelegt. Dabei muss ich immer ein bisschen s...




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