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Turbine mit einem Bein im Halbfinale

Potsdamerinnen gewinnen bei Juvisy 3:0

Zurückhaltung statt Euphorie: Trotz des klaren Vorsprungs nach dem 3:0 im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bleibt Titelverteidiger Turbine Potsdam vor dem Rückspiel gegen FCF Juvisy-sur-Orge vorsichtig. Das hat sicher auch mit der harten und unberechenbaren Gangart zu tun, mit der die Französinnen am Mittwoch in Paris zu Werke gegangen waren. »Wir kannten zwar ihre Spielweise. Dass es aber so aggressiv zugehen würde, hätte ich nicht gedacht. Unsere Chancen sind nach dem 3:0 ganz ordentlich«, sagte Turbine-Trainer Bernd Schröder gewohnt zurückhaltend.

Bianca Schmidt hofft, dass das Rückspiel am kommenden Mittwoch »ruhiger wird«. Im Halbfinale warten der FCR Duisburg oder der LFC Everton aus England, die am Donnerstagabend (nach Redaktionsschluss) zum ersten Mal aufeinandertrafen.

Der Titelverteidiger und frisch gekürte deutsche Meister kehrte indes mit zwei Verletzten nach Potsdam zurück. Schmidt war auf ihre operierte Hand gestürzt, die jetzt wieder schmerzt und Fatmire Bajramaj erlitt eine Beckenprellung. Die Verantwortlichen sind aber zuversichtlich, dass beide im Rückspiel wieder fit sind.

»Das war sicher nicht unser bestes Spiel, wie haben uns den Stil des Gastgebers aufzwingen lassen. Aber das 3:0 ist eine gute Basis zum Weiterkommen«, sagte Spielführerin Jennifer Zietz.

Schmidt (6. Minute) und Bajramaj (28.) hatten beim französischen Vertreter bereits vor der Pause für eine beruhigende Führung gesorgt. In einer ruppigen zweiten Halbzeit hatte Sandrine Soubeyrand ein Eigentor (64.) geschossen und damit den Endstand besiegelt. Turbine blieb in dieser Champions-League-Saison weiter ohne Gegentor. dpa/ND

Viertelfinale, Hinspiele

Juvisy-sur-Orge - Potsdam 0:3 (0:2)

Swesda Perm - Lyon 0:0

Arsenal London - Linköpings 1:1 (0:1)

LFC Everton - FCR Duisburg n. Red.

Rückspiele am 23. März

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