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Neue Chance am Verhandlungstisch

Lokführer setzen Bahnstreiks vorläufig aus / Anders als Privatbahnen ist DB gesprächsbereit

  • Von Sascha Meyer und Bernd Röder, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Sechs Wochen fanden die Rivalen nicht an einen Tisch: Nun wollen die Lokführer wieder mit der Bahn verhandeln. Solange soll es keine Streiks geben – aber bei Konkurrenz-Bahnen schwelt die Gefahr weiter.

Und sie verhandeln doch: Nach sechs zähen Wochen mit vier Streikwellen und unzähligen gegenseitigen Vorwürfen will sich die Lokführergewerkschaft GDL wieder mit der Deutschen Bahn (DB) an einen Tisch setzen. Ins Ringen um einheitliche Standards für rund 26 000 Lokführer der ganzen Bahnbranche kommt so neue Bewegung. Millionen Pendler und ICE-Reisende können erleichtert sein, dass die akute Gefahr von Ausfällen und Verspätungen gesunken ist – zumindest vorerst, zumindest für die DB. Doch die Suche nach Lösungen bleibt schwierig. Dafür müssen auch große Konkurrenten des bundeseigenen Konzerns gewonnen werden. Und mit ihnen ist die Stimmung frostig.

Die Bahn habe »innerhalb der gesetzten Frist ein verbessertes und damit verhandlungsfähiges Angebot« gemacht, hieß es am Mittwochabend aus der GDL-Zentrale in Frankfurt. Da hatten die Gewerkschafter ein Schreiben ausgewertet, das am Dienstag vor Ablauf eines Ultimatums um 24 Uhr eingegangen...


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