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Berlin (dpa/ND). Ob mit Wohnraumangeboten, mit Geld oder mit Kleidung: Viele Deutsche wollen die Menschen im japanischen Katastrophengebiet unterstützen. Beim Deutschen Roten Kreuz sind nach einer Woche so viele Spenden eingegangen wie zum gleichen Zeitpunkt nach dem Erdbeben in Haiti im Januar 2010. »Die Menschen wollen Solidarität zeigen«, sagte Sprecherin Svenja Koch. Noch ist aber unklar, ob Japan überhaupt Hilfe anfordern wird.

Die Katastrophenhilfe der Diakonie bittet deshalb schon nicht mehr speziell um Spenden für Japan. Besser sei es für die allgemeine Katastrophenhilfe Geld zu geben, sagte Sprecher Rainer Lang. »Wir verstehen aber auch, dass die Menschen wissen wollen, wo Ihre Spende hingeht und unterstützen zweckgebundene Spenden«, meinte hingegen Achim Reinke vom Deutschen Caritasverband. Dort registriert man zunächst eine geringere Spendenbereitschaft als für Haiti. »Die Menschen differenzieren zwischen dem bitterarmen Haiti und der Industrienation Japan.« Aber auch in Japan gebe es bedürftige Menschen am Rande der Gesellschaft.

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