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»Zehn Minuten Folter und Aufklärung«

Zehntausende demonstrieren gegen Stuttgart 21, Atomkraft und Schwarz-Gelb

  • Von Barbara Martin, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine Woche vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg sind am Samstag in Stuttgart Zehntausende auf die Straße gegangen, um für die Abwahl von Schwarz-Gelb zu werben. Auf der Großdemo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 stand die mangelhafte Glaubwürdigkeit des Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) im Mittelpunkt.

»Abschalten, Abwählen, Oben bleiben« lautete das Motto der Demonstration, zu der zwischen 18 000 (laut Polizei) und 58 000 (laut Veranstaltern) Teilnehmer gekommen waren. Die Protestierer reisten aus der gesamten Region an, Gruppen wie »Unternehmer gegen S21«, »Architekten gegen S21« und »Black Metal Fans gegen S21« waren vertreten, dazu tausende Einzelaktive, die daheim viel Zeit und Gedanken in neue Transparente gesteckt hatten. »Ihr Zug ist abgefahren. Neuer Fahrplan ab 27. März«, »Lös dir ein Ticket nach Fukushima, Mappus«, »Bürger gegen Betrüger« – so einige Plakatsprüche.

Auf dem Schlossplatz mitten in der Stuttgarter Einkaufsstraße gedachten die Demonstranten zunächst mit einer Schweigeminute der Opfer in Japan, bevor die Landesvorsitzende des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) Brigitte Dahlbender erklärte, es sei zwar vermessen, die Katastrophe in Japan mit dem Kampf gegen den unterirdischen Bahnhof zu vergl...


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