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Sieg für die Natur?

Manuel Rodríguez Becerra über Kolumbiens Bergbaupolitik / Der ehemalige Umweltminister ist heute Professor für Umweltpolitik an der Universidad de los Andes in Bogóta

ND: In letzter Sekunde haben die Gerichte in Kolumbien den offenen Tagebau in einer ökologisch überaus sensiblen Region, dem Páramo de Santurbán, untersagt. Hat Sie das Urteil überrascht?
Becerra: Nein, denn die Gesetzeslage ist eindeutig. Es ist in Kolumbien seit Mitte 2009 schlicht verboten, in diesen für die Wasserversorgung des Landes wichtigen Regionen zu schürfen.

Dann war der ganze Wirbel im Vorfeld, die Demonstrationen und Aktionen, überflüssig?
Überflüssig war der Widerstand sicherlich nicht, aber diese Art von Gesetzen wird in Kolumbien im Gegensatz zu anderen eingehalten.

Gleichwohl hat der kanadische Bergbaukonzern darauf gesetzt, dass die Behörden grünes Licht geben?
Ja, aber da scheint man sich nicht gut orientiert zu haben.

Präsident Juan Manuel Santos hat Kolumbien zum Bergbauland erklärt und es gibt Initiativen zu Gesetzesänderungen, die die Ausbeutung der Vorkommen in Schutzgebieten erleichtern sollen – ei...




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