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Sühne und Versöhnung

Aktion Sühnezeichen engagiert sich seit 50 Jahren in Israel

  • Von Indra Kley, Jerusalem
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste feiert in Israel 50-jähriges Bestehen. Die Versöhnung zwischen Deutschen und Juden steht seit Beginn des Engagements im Vordergrund. Ein Anliegen, das nicht immer frei von Konflikten blieb.

»Halle der Namen« in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem

Kibbuz Urim in der Wüste Negev: 1961 das Ziel der ersten Freiwilligen-Gruppe aus Westdeutschland. Bei einem Bauprojekt sollen sie helfen. Hier, in einem Kibbuz, dessen Bewohner vor den Deutschen geflohen sind oder von ihnen in den Lagern gefoltert wurden. Trotzdem hat die Kibbuzversammlung einstimmig den Einsatz der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) beschlossen. Doch nach der Abreise der ersten Freiwilligen folgt eine ernüchternde Mitteilung: Eine Nachfolgegruppe sei Shoah-Überlebenden und deren Angehörigen im Kibbuz trotz guter Erfahrungen nicht zuzumuten. Versöhnung, so eine der ersten Lektionen in der deutsch-jüdischen Verständigung, kann schmerzhaft sein.

Begegnungen mit Shoah-Überlebenden

Es war ein Wagnis: Als 1961 – ausgerechnet das Jahr, in dem der Eichmann-Prozess in Jerusalem noch einmal die Gräueltaten der Nazis aufleben ließ – die ersten jungen Deutschen nach Israel kamen, wusste niemand so recht, wohin dieses...


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