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Die Entscheidungen Merkels: Ein großer Schritt nach vorn

MOBILISIERUNG - Avignon, Vaucluse

  • Von Charlotte Noblet
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

„In Avignon fordern wir einen sofortigen Atomausstieg. Es ist auch eine Frage des öffentlichen Gesundheitswesens. Dieses sollte nicht für politische Manöver missbraucht und dadurch manipuliert werden. Wir wissen mittlerweile, dass sowohl die zivile als auch militärische Nutzung von Atomenergie schädlich ist. Wir wissen von den wiederholten Atomunfällen (2010 waren das mehr als 1000 in Frankreich ), welche für den Alltag, die Gesundheit und die Lebensmittelqualität schlecht sind."

Jean Revest, der schon am 16. März zur Versammlung aufgerufen hatte, ist von den „Nukleokraten von ganz oben" wirklich genervt. „Es geht nur noch um die Macht und nicht mehr um das humanistische Gemeingut! Das ist ein finanzielles Rennen, bei dem sich der französische Atomlobbyismus mit seinem präsidentiellen Handelsvertreter gegenüber dem Schutz des universellen Erbguts behauptet und durchsetzt!"

Das institutionalisierte Antiatom-Netzwerk in Frage gestellt

Laut Jean Revest beeinflussen die deutschen Antiatom-Bewegungen leider kaum die französische Gesellschaft, die noch immer das „wir können es ohne Kernenergie nicht" in den Ohren hat. Durch die Atomkatastrophe in Japan werden die Bürger/innen jedoch langsam wach.

„Die Antiatommobilisierung in Deutschland wird von den Antiatom-Aktivist/innen in Frankreich genau analysiert. Wir si...


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