Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Seiltanz hinter der Bühne

Landestheater stehen zunehmend unter Druck

  • Von Nadine Schwan, dpa
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Drei Stunden Anreise, um Goethes »Faust« zu sehen? Das muss oft nicht sein, denn die Landestheater spielen gerade dort, wo das Kulturangebot oft mau ist. Aber einige Häuser stecken in der Krise, weil öffentliche Gelder nur noch spärlich fließen.

Detmold. Der schöne Schein trügt: Obwohl die deutschen Landestheater dieser Tage bei den Landesbühnentagen in Detmold mit ihrer Vielfalt glänzen, gähnt hinter manchem Vorhang ein Etatloch. Die Landestheater sollen Kultur auch in benachteiligtere Landstriche tragen. Dafür bekommen die bundesweit 24 Häuser staatliche Gelder. »Zu wenig«, klagen aber manche Theater.

Die Landestheater sollen im Kulturbereich einen Auftrag des Grundgesetzes erfüllen: Vergleichbare Lebensverhältnisse für alle Bürger. Denn nicht überall gibt es Theater. »Rund 125 Gemeinden mit öffentlich getragenen Theatern gibt es in Deutschland«, sagt Vera Scory vom Deutschen Bühnenverein in Köln. Hinzu kommen private Spielhäuser. Besonders auf dem Land...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.