Frankreich: Schlappe für Rechtsextreme

Im zweiten Gang der Kantonalwahlen konnte Front National ihre Ausgangsposition nicht umsetzen

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Kantonalwahlen, deren zweiter Wahlgang am Sonntag stattfand, waren weitgehend von den Diskussionen um die rechtsextreme Front National (FN) und die Haltung zu ihr bestimmt.

Doch obwohl die jetzt von Marine Le Pen geführte Partei eine Woche zuvor im ersten Wahlgang 15 Prozent der Stimmen erringen und ihre Kandidaten in fast 400 von insgesamt 1550 Kantonen so gut positionieren konnte, dass sie auch im zweiten Wahlgang antreten konnten, war das Endergebnis für die FN enttäuschend. Nur zwei ihrer Kandidaten können in die Generalräte der Departements Var und Vaucluse einziehen.

Die Sozialisten konnten die 58 von ihr bisher schon geführten Generalräte (insgesamt 100) halten und mindestens zwei hinzugewinnen. In bis zu vier weiteren Départements könnte ein Sozialist zum Präsidenten des Generalrats gewählt werden, wenn sich die anderen linken Parteien mit der PS darüber verständigen.

Die Partei der Grünen und die Linksfront aus FKP und Partei der Linken konnte die Zahl ihrer Generalratsabgeordneten erhöhen. Die Kommunisten haben im Département Val-de-Marne bei Paris den einzigen noch von ihnen geführten Gen...

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