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Wohnungen als Ferienwohnungen

(dpa). Mehr als 10 000 Berliner Wohnungen werden als Ferienwohnungen an Touristen vermietet. Das schätzt der Hotel- und Gaststättenverband laut Senat. Die Entwicklung betrachte man mit Sorge, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung in einer gestern veröffentlichten Antwort auf eine CDU-Anfrage mit. Wohnungsmarkt und Strukturen in den Stadtteilen könnten durch teure Wohnungen für Touristen negativ beeinflusst werden. Anderseits kämen zusätzliche Besucher, die Hotels meiden, so der Senat. Diese würden zumindest Geld für Restaurants ausgeben. In mehreren Stadtteilen hatten sich Menschen über die häufig nicht legale Vermietung von Privatwohnungen beklagt. Häufig melden Besitzer weder ein Gewerbe an, noch zahlen sie Steuern.

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