Mobil dank Smartphone, Leihfahrrad und Bahn

Im Gespräch: Der autokritische Journalist Michael Adler. Folge vier der kleinen Serie zu den ökosozialen Aspekten der Mobilität

Nicht die Wirtschaftskrise, sondern ein Wertewandel bedrohe die Autoindustrie, sagt Michael Adler, Chefredakteur des Magazins »fairkehr« , das vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) herausgegeben wird. In seinem jüngst erschienenen Buch »Generation Mietwagen. Die neue Lust an einer anderen Mobilität« glaubt Adler einen Trend ausgemacht zu haben: Das Auto sei nimmer mehr des Deutschen liebstes Kind, weil die Jüngeren es zunehmend verschmähten. Ihre Statussymbole seien eher Smartphones – die sie wiederum für eine Mobilität ohne (eigenes) Auto nutzen, wie Adler im Gespräch mit Marcus Meier erläutert.

Entdeckte die »Generation Mietwagen«: Michael Adler
Herr Adler, mein ehemaliger Büro-Nachbar B. pflegte Anfang der Nuller-Jahre mit dem Tour-de-France-fähigen Rennrad zur Arbeit zu fahren. Gelegentlich nutzte er aber auch einen Nobelwagen bayrischer Herkunft, wenn er denn protzen musste oder einen Bulli, wenn er Dinge transportieren wollte. Eigentümer war er nur bezogen auf das Rennrad. Die Kraftfahrzeuge lieh er sich nämlich beim lokalen Car-Sharing-Unternehmen. War B., heute in den Vierzigern, eine Art Ahnherr der »Generation Mietwagen«?
Adler: Ja, er war wohl so eine Art früher Vorläufer. Diese Abkehr vom Besitz hin zum Nutzen gewinnt allerdings in den letzten Jahren eine völlig neue Dynamik und wird auch technisch einfacher. Die Generation Mietwagen ist jung bis mittelalt und mag Technik, aber nicht mehr unbedingt in der eigenen Garage. Sie steht vor einem Sprung in eine neue Qualität des Leihens und Mietens, während wir lange Jahre beobachteten, dass Leihsysteme wie Carsharing zwar ...

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