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Unglücklicher Auftakt

Bei der Heim-EM sind die deutschen Ringerinnen noch ohne Medaille

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Würgegriff: Aline Focken (l.) beherrscht die Rumänin Panait. Fotos: dpa
Würgegriff: Aline Focken (l.) beherrscht die Rumänin Panait. Fotos: dpa

Der Auftakt der deutschen Ringerinnen bei den Europameisterschaften in Dortmund stand unter keinem guten Stern. »Es wird vom Ordnungsdienst auf bestimmte Dinge verstärkt geachtet, aber sonst bleibt alles wie gehabt«, gab Karl-Martin Dittmann, Generalsekretär des Deutschen Ringerbundes DRB, nachdem vom Bundeskriminalamt vereitelten Sprengstoff-Anschlag auf das Dortmunder Fußballstadion immerhin Entwarnung. Doch sportlich musste der DRB mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Alexandra Engelhardt (51kg) eine bittere Pille schlucken. Die größte Medaillenhoffnung bei der Heim-EM kugelte sich die Schulter aus und gab im Viertelfinale verletzt auf.

Davon noch mitgenommen verpasste Nina Hemmer am Donnerstagabend im »kleinen Finale« der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm die Bronzemedaille. Gegen die Rumänin Cristina Croitoru zog die 18-Jährige vom AC Ückerath mit 0:3 und 0:6 den Kürzeren. Für Christiane Knittel (55 kg) aus Freiburg war gegen die Griechin Maria Prevolaraki schon in der Hoffnungsrunde nach einem Schulterwurf Schluss.

Die Chance auf Edelmetall hatte gestern noch Yvonne Englich (67 kg) aus Frankfurt/oder. Den Einzug ins Finale hatte die 31-Jährige nach der Niederlage im Halbfinale gegen die zweimalige Junioren-Weltmeisterin Alina Machinija aus der Ukraine zwar verpasst. Doch im kleinen Finale (n. Red.) ging es für die dreimalige deutsche Meisterin gegen die Spanierin Aurora Fajardo Prieto. Zuvor hatte Englich, die im Achtelfinale von einem Freilos profitiert hatte, im Viertelfinale einen Schultersieg gegen die Darima Sanscheewa aus Russland gelandet. dpa/SID/ND

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