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Drinnen und Draußen

Birgit Vanderbeke: Liebesgeschichte als Gesellschaftsentwurf

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Das lässt sich ändern« – ein Satz der Betörung. Gerade für Frauen. Nicht etwa nur, wenn der Wasserhahn tropft oder die Waschmaschine den Geist aufgibt, nein, mit dieser Aussage wird er – sonstige Voraussetzungen eingerechnet – zum Drachentöter in ihrem Königreich, zu ihrem Retter vor jeglicher Tücke des Objekts. So ist Birgit Vanderbekes Buch dieses Titels ein Loblied auf den tatkräftigen Mann.

Gerade weil Adam Czupek so ganz anders ist als sie, ist die Ich-Erzählerin von ihm fasziniert und wird dieses Gefühl verteidigen gegen alle, die sie davon abbringen wollen. Auch gegen die Eltern, gerade gegen sie. Die hatten schon bei der ersten Begegnung gemerkt, dass Adam »nach Werkstatt, nach Holz, nach Metall und nach Arbeit roch«. Die Mutter hatte einen Bilderrahmen geholt, der ihr kürzlich heruntergefallen war. Ob Adam so freundlich wäre ... Und als der Rahmen mitsamt teurem Aquarell wieder an der Wand hing, sagte sie, was...


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