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Debatte ohne Umweltverbände

Ministerpräsident Volker Bouffier lud zur Diskussion über Hessens Energieversorgung

  • Von Hans-Gerd Öfinger, Wiesbaden
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Politik, Industrie und Gewerkschaften trafen sich in Wiesbaden, um über die Zukunft der Energieversorgung in Hessen zu sprechen.

Für die dauerhafte Stilllegung des hessischen Atomkraftwerks Biblis und einen sofortigen Ausstieg aus der Atomwirtschaft demonstrierten am frühen Dienstagnachmittag über 200 Umweltschützer und Aktivisten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet vor der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden. Anlass der Kundgebung war ein Energiegipfel, zu dem der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) politische und wirtschaftliche Spitzenrepräsentanten des Landes eingeladen hatte. An dem Treffen nahm neben den Vorsitzenden der fünf Landtagsfraktionen auch der Chef des Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann teil, dessen Konzern in den letzten Tagen mit einer Klage gegen die Stilllegungsverfügung für das Atomkraftwerk Biblis A Aufsehen erregt hatte.

Als Vertreter der Gewerkschaften saß Hessens DGB-Landeschef Stefan Körzell mit am Tisch. Körzell bestätigte auf ND-Anfrage, dass er nach der Atomkatastrophe von Fukushima Mitte März bei de...


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