Anna Maldini, Rom 07.04.2011 / Titel

Mittelmeer wird zum Massengrab

Bei einer Flüchtlingstragödie vor Lampedusa ertrinken mehr als 200 Nordafrikaner

Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa hat sich ein Drama abgespielt. Wie die italienische Küstenwache am Mittwoch mitteilte, kenterte in der Nacht rund 70 Kilometer südwestlich der Insel ein Flüchtlingsboot aus Libyen mit bis zu 300 Menschen an Bord. Bis zum Mittag konnten nur 48 Menschen gerettet werden.

Ausgangspunkt Libyen, Ziel Europa via Lampedusa: Vor etwa drei Tagen in Zuwarah an der libyschen Küste war der 13 Meter lange Kahn gestartet. An Bord bis zu 300 Menschen (darunter auch viele Frauen und Kinder), offenbar zum größten Teil somalische und eritreische Gastarbeiter aus Libyen. Als sich das Boot in maltesischen Hoheitsgewässern, etwa 39 Meilen südwestlich der italienischen Insel Lampedusa befand, gelang es einem der Insassen, ein SOS an die Küstenwache von Malta zu senden. Diese benachrichtigte die Kollegen aus Lampedusa. Was sich danach ereignete, ist noch nicht ganz klar. Das Flüchtlingsboot, das möglicherweise ein Leck hatte, wurde von den Italienern gesichtet; als die Insassen dann aufgenommen werden sollten, kenterte es und die Menschen fielen ins eiskalte Wasser.

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