Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Schwarz-Gelb gegen Lobbyregister

Bundesregierung lehnt Registrierung als »bürokratischen Monster« ab

Der Bundestag hat am Donnerstag über der Opposition für ein Lobbyregister diskutiert. Auch Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern war Thema im Parlament.

Berlin (dpa/ND). Für die Einrichtung eines umfassenden Lobbyistenregisters gibt es im Bundestag keine Mehrheit. Die schwarz-gelbe Koalition wandte sich am Donnerstag gegen entsprechende Forderungen der Opposition. CDU/CSU und FDP sprachen vor einem »bürokratischen Monster«, das großen Aufwand bedeute, aber sein Ziel nicht erreiche. Nach Ansicht von SPD, LINKEN und Grünen wäre das Register hingegen ein wichtiger Beitrag für mehr Transparenz.

In Berlin sind etwa 5000 Lobbyisten aktiv, die die Gesetzgebung in ihrem Sinne beeinflussen wollen. Viele von ihnen stehen auf einer öffentlichen Liste, die der Bundestag seit 1972 führt. Wer sich dort einträgt, bekommt auch Hausausweis...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.