Die kleine Landtagswahl

Bis Juni werden die Selbstverwaltungen von Renten- und Krankenversicherungen neu besetzt

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Alle sechs Jahre findet die »Sozialwahl« statt. Per Brief werden tausende Mitglieder der Selbstverwaltungen von Renten-, Unfall- und gesetzlichen Krankenkassen bestimmt. Deren Spitzen warben am Freitag in Berlin erneut für die Stimmabgabe.

Aufwändige Werbung soll die Wahlberechtigten geneigt machen.

Der Großteil der Renten- und Krankenversicherten missbilligt offenbar die sogenannte »Wahl ohne Wahlhandlung«, die bei den in diesen Tagen beginnenden Sozialwahlen der Regelfall ist. 75 Prozent wollen nach einer Umfrage im Auftrag der Techniker-Krankenkasse tatsächlich auswählen können, wer ihre Interessen in der Selbstverwaltung der Versicherungen vertritt. Wenn die ohnehin als Ausnahme gedachte »Friedenswahl« nicht zurückgedrängt wird, hat die Sozialwahl bleibende Akzeptanzprobleme. Und die »Parlamente« der gesetzlichen Renten-, Kranken und Unfallversicherungen erfahren nicht das Interesse, das ihre Arbeit durchaus verdient.

Wer sich in diesen Tagen über unverlangt zugeschickte Unterlagen zur »Sozialwahl« wundert, ist in bester Gesellschaft. Denn obwohl diese Wahl nach Bundestags- und Europawahl die drittgrößte ihrer Art ist, bleibt sie vielen ein Rätsel. Vom 11. bis zum 21. April werden die Unterlagen versandt – an 48 Millionen S...


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