Atomausstieg bis 2015 machbar

Greenpeace und BUND legen Konzepte für eine langfristige Energiewende vor

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Energie sparen, erneuerbare Energien ausbauen, Gaskraftwerke als Brücke – Umweltverbände haben in neuen Studien aufgezeigt, wie eine Energiewende weg von der Atomkraft und hin zu einer Vollversorgung mit regenerativen Energien möglich ist.

Ein Ausstieg aus der Atomenergie ist Berechnungen von Greenpeace zufolge bereits bis 2015 möglich, 100 Prozent Erneuerbare könnten bis 2050 erreicht werden. »Wir haben nicht nur ein Atom-, sondern auch ein Klimaproblem«, sagte Stefan Krug, Atomexperte der Umweltorganisation, am Dienstag in Berlin. Deshalb müsse Deutschland auch die Kohle hinter sich lassen.

Die Umweltorganisation zeigt in einer neuen Studie auf, wie in den kommenden vier Jahren alle 17 deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden können – ohne dabei auf neue Kohlekraftwerke zu setzen. Konkret sieht der Plan so aus: Die sieben ältesten AKW, die wegen des sogenannten Moratoriums vom Netz genommenen wurden, bleiben abgeschaltet. Auch Krümmel und Neckarwestheim 2 sollen im Greenpeace-Szenario keinen Strom mehr liefern. Dafür sollen 750 neue Windräder an Land gebaut werden und 170 Windräder auf See. Zudem sollen 170 000 neue Solar-Dachanlagen installiert und ein großes G...

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