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Ein chinesischer Engels für Wuppertal

Auf den Spuren eines noch nicht existierenden Geschenks

  • Von Rainer Funke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Allzu häufig wird man bei einem Bummel durch Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) nicht daran erinnert, dass hier mit Friedrich Engels eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Revolutionsgeschichte geboren wurde. Hier und da eine Gedenktafel, dort das marode Haus, in dem Engels aufwuchs. Das könnte sich nun ändern.

Durch Wuppertal geistern Vermutungen, in der Geburtsstadt von Friedrichs Engels könnte es demnächst ein neues »repräsentatives Denkmal« für Engels geben – als Gabe der Volksrepublik China. Aber wer ist in diesem Fall China? In den parlamentarischen Gremien der Stadt fiel bislang kein Name, auch nicht im Kulturausschuss, wie Bernhard Sander als Mitglied desselben und Stadtverordneter der LINKEN dem ND sagt. »Es wurde nur kursorisch-mündlich über das Ansinnen ›der Chinesen‹ informiert.« Doch spricht einiges dafür, dass es sich um Ma Kai handeln müsste, den Generalsekretär des Staatsrates der Volksrepublik. Inkognito hatte der Politiker im November 2010 anlässlich des 190. Geburtstages von Friedrich Engels das Wuppertaler Engels-Haus besucht.

Das Beispiel Trier

Nachdem nun die Stiftungsabsicht durchgesickert ist, gibt es natürlich auch Erwartungen. »Aus dem Angebot spricht die besondere Bedeutung Friedrich Engels' für China, außerde...


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