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Erinnerung an Opfer des Nazi-Terrors

Gedenkveranstaltungen in Ravensbrück und Sachsenhausen

Es sind die Tage des Erinnerns – und des Mahnens. Jährlich im April reisen Zeitzeugen aus ganz Europa nach Brandenburg zurück an die Orte der ehemaligen Schreckenslager. Weder Alter noch Krankheit kann sie an der beschwerlichen Rückkehr hindern.

Oranienburg/Fürstenberg/Havel (dpa/ND). Hunderte Menschen kehren jährlich zu den ehemaligen Schreckenslagern zurück, um an dieses Datum zu erinnern: Tag der Befreiung 1945. An diesem Wochenende ist es wieder soweit. Dort, wo einst die Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen waren, wird zum 66. Jahrestag mit zahlreichen Veranstaltungen der Opfer des Nazis-Terrors gedacht. »Es reisen viele Zeitzeugen und Angehörige an«, sagte der Sprecher der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Horst Seferens. Darunter sind auch 60 Menschen, denen die Reise im Jahr 2010 verwehrt war – der Ausbruch des isländischen Vulkans mit seiner Asche hatte sie gestoppt.

Dank der Gelder des Bundeskulturbeauftragten konnten die Überlebenden zum Beispiel aus Israel, Russland und Belarus erneut eingeladen werden, wie Seferens sagt. Viele Zeitzeugen organisierten ihre Anreise selbst. Insbesondere aus Frankreich kämen jedes Jahr viele Gäste, ebenso aus...


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