Osten hofft auf Windschub

Atomdebatte im Bundesrat: CDU-Länder gehen in Deckung

  • Von Paul Alexander
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Unmittelbar vor den Energiegipfelgesprächen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte die SPD die gestrige Bundesratssitzung, um sich von dem Sechs-Punkte-Plan der Koalition abzugrenzen.

Der von Umweltminister Norbert Röttgen und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle verantwortete Plan sei zu unkonkret, sagt Mecklenburgs Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD). »Wir brauchen kein Moratorium und keine Ethikkommission, um offenkundige Konsequenzen zu ziehen«, ergänzte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) im Bundesratsplenum, wo auch ein Antrag von sechs SPD-Ländern zum Atomausstieg zur Debatte stand. Die Atomkatastrophe in Japan habe bewiesen, so Platzeck, dass die Menschheit mit dieser Technologie überfordert sei. Angesichts der Risiken dieser Technologie könne die Forderung nur lauten: »Atomausstieg so schnell wie möglich.«

Dem entspricht der vorliegende Antrag jedoch nicht einschränkungslos. Denn die Rückkehr zum Status vor der Laufzeitverlängerung hieße auch, dass die verbleibenden Kraftwerke noch über das Jahr 2020 hinaus laufen könnten. Nach dem Willen der einbringenden Landesregierungen sollen acht ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 453 Wörter (3270 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.