Fabíola Ortiz, 03.05.2011 / Ausland

Amnesty kritisiert Polizeigewalt in Brasilien

Menschenrechtsorganisation sieht angestrebten ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat gefährdet

Rio de Janeiro (IPS)

Viele Brasilianer in den Armenvierteln leiden unter Menschenrechtsverletzungen durch Staatsbedienstete. Doch gewalttätige Polizisten gingen häufig straffrei aus, beklagte dieser Tage Amnesty-Chef Salil Shetty.

Brasilien muss energischer gegen Menschenrechtsverstöße vorgehen, will sich das südamerikanische Land für einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat qualifizieren. Diese Forderung stellte der Generalsekretär von Amnesty International, Salil Shetty, nach Gesprächen mit Angehörigen von Opfern der Polizeigewalt. Den Zusagen von Präsidentin Dilma Rousseff, den Menschenrechten größere Beachtung einzuräumen, müssten nun Taten folgen. »In Brasilien gibt es eine lange Geschichte der Polizeigewalt. Seit mehr als vier Jahrzehnten beschäftigen wir uns damit«, sagte der Amnesty-Chef. Der Menschenrechtsorganisation zufolge erschießt die Polizei allein in Rio de Janeiro im Durchschnitt 1000 Menschen im Jahr. Vor allem arme Bewohner der städtisch...

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