Anke Stefan, Athen 11.05.2011 / Ausland

Die Griechen wehren sich

Zweiter Generalstreik des Jahres gegen die Folgen der unsozialen Auflagen von EU und IWF

Die beiden Gewerkschaftsdachverbände Griechenlands haben für heute zum zweiten Generalstreik des Jahres aufgerufen. Den gebetsmühlenartig vorgetragenen Dementis aus Athen und Brüssel, das Land würde seine Schulden sehr wohl wie geplant begleichen, glaubt im Lande wohl niemand mehr.

Eines wissen die Menschen in Griechenland genau: Auf sie kommen noch härtere Einschnitte bei Löhnen und Renten, eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, neue Steuererhöhungen und der weitere Abbau von staatlichen Leistungen in Gesundheit, Bildung und Infrastruktur zu. Gerade hat die wieder einmal im Lande befindliche Kontrollkommission von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) gerügt, dass es trotz eindeutiger Vorgaben noch nicht gelungen sei, die griechischen Branchentarifverträge durch schlechtere Werkstarife zu ersetzen. Keine Gewerkschaft hat sich bisher dafür hergegeben, über Jahrzehnte mühsam erkämpfte Rechte so zu liquidieren. Damit dies auch in Zukunft nicht klappt und bereits umgesetzte Kürzungen wieder rückgängig gemacht werden müssen, haben die beiden Dachverbände für heute zum zweiten Generalstreik des Jahres aufgerufen.

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