Werbung

Ethikkommission: Atomausstieg bis spätestens 2021 möglich

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Düsseldorf/Frankfurt (epd). Die Ethikkommission zur Atomenergie hält laut Medienberichten einen Ausstieg aus der Kernkraft bis spätestens 2021 für möglich. Laut dem Entwurf für den Abschlussbericht der Kommission sollen die bereits vom Netz genommenen acht Meiler ausgeschaltet bleiben und der weitere Ausstieg schrittweise vollzogen werden, wie unter anderem die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) meldete. Der Abschlussbericht der nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima eingesetzten Kommission soll Ende des Monats veröffentlicht werden.

In dem Papier "Deutschlands Energiekonsens - Ein Gemeinschaftswerk Energiezukunft Deutschland" argumentiere die Kommission, die abgeschalteten sieben ältesten deutschen Reaktoren und das Kraftwerk Krümmel könnten ohne Gefährdung der Versorgungssicherheit vom Stromnetz getrennt bleiben. Zudem sollten "die nach den Maßstäben der Reaktorsicherheit als 'sicher' geltenden Anlagen schnellstmöglich in der Reihenfolge ihres verbleibenden Risikos und ihrer Bedeutung im Stromnetz abgeschaltet werden".

Wie "Spiegel Online" unter Berufung auf das Papier berichtete, spricht sich die Kommission für einen "intelligenten" Ausbau erneuerbarer Energien aus. Vordringlich sei aber der Kampf gegen Energieverschwendung. Das Einsparpotenzial liege bei 40 bis 60 Prozent. Zugleich warnte die Kommission vor Zielkonflikten, etwa durch den Zulauf von Atomstrom aus dem Ausland, stark erhöhte Strompreise oder höhere Kohlendioxid-Emissionen.

Laut übereinstimmenden Medienberichten empfiehlt die Kommission, einen "Parlamentarischen Beauftragten für die Energiewende" zu ernennen. Auch die Einrichtung eines "Nationalen Forums Energiewende" werde vorgeschlagen.



ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!