Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Versteckspiel in EU-Finanzkrise

Debatte über Möglichkeit eines Schuldenschnitts für Griechenland

In der EU wird weiter über den Umgang mit den neuerlichen Finanzproblemen Griechenlands diskutiert.

Paris/Berlin (dpa/ND). Für Frankreich sind neue Hilfszusagen für das hoch verschuldete Griechenland noch keine beschlossene Sache. »Bislang ist keinerlei Entscheidung gefallen. »Die Regierung (in Athen) muss zuerst ihre eigenen Ressourcen mobilisieren«, sagte Finanzministerin Christine Lagarde der Tageszeitung »Le Figaro« (Mittwoch). Vor allem müsse das Privatisierungsprogramm schnell umgesetzt werden.

Die Möglichkeit einer Umschuldung der griechischen Verbindlichkeiten sieht Lagarde weiter nicht. »Wir schließen das absolut aus – in welcher Form auch immer.« Außer Frage stehe auch ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone. »Es liegt mir sehr daran, die Investoren zu beruhigen«, sagte Lagarde. Sollten weitere Hilfen für Griechenland notwendig sein, sei die EU gerüstet.

Beim Treffen der Finanzminister der Eurozone am kommenden Montag soll die Lage in den Euro-Krisenstaaten umfassend diskutiert werden. Griechenland so...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.