René Heilig 13.05.2011 / Ausland

Jemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten

Deutsche Polizisten arbeiten im Folterstaat Saudi-Arabien als Exporthelfer für den Rüstungskonzern EADS

»Die Mauer in Berlin ist eine Realität; aber realistisch ist sie nicht, denn sie ist nicht vernünftig, nicht human. Deshalb wird sie in der geschichtlichen Perspektive keinen Bestand haben.« Das sagte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker im März 1986. Dreieinhalb Jahre später wurde die Mauer niedergerissen. Das seit der Grenzöffnung mögliche Zusammenwachsen Europas wird als Vorbild für andere Teile der Welt gepriesen.

In Berlin gibt es einen Mauerpark, der nachdenklich machen soll. Doch Nachdenken endet für viele, wo sich Eigennutz einstellt.

Gaddafi? Geht gar nicht! Der Mann aus der Führungsriege des Auswärtigen Amtes klingt überzeugt, dass der Öffnungsprozess, der in Tunesien und Ägypten begonnen hat, um Libyen und Syrien keinen Bogen machen wird. Ja, versichert er, auch die deutsche Politik hat gelernt aus den von den Völkern getragenen Reformen. Zu lange habe man die in der Region gewünschte Stabilität mit Stagnation verwechselt. Schluss damit, nun werde man nach Kräften alles unterstützen, was Öffnung und Dynamik verspricht. Auch in Saudi-Arabien? Eine lange Pause, dann die Antwort: Das Königreich ist wohl das größte strategischen Fragezeichen in der Region ...

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