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Die Geschichte mit dem Frosch

Leiser im Ton, forsch in der Sache: FDP-Chef Rösler will angreifen

  • Von Velten Schäfer, Rostock
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Integrative Schulen bremsen die Integration, der Atomausstieg geht zu schnell und die Gelben haben auch sonst »auf jede gesellschaftliche Frage eine liberale Antwort«: Die taumelnde FDP will jetzt in die Offensive.

Wer mit Erfolg Amphibien quälen will, bedenke dieses: Ein Frosch wird, plötzlich in heißes Wasser geworfen, unwillkürlich hinausspringen. Setzt man den Frosch dagegen in kaltes Wasser, das man langsam, Grad für Grad erhitzt, dann wird er »erst nichts merken und nichts machen – und dann ist es zu spät für ihn, den Frosch. So viel zum netten Herrn Rösler.«

Die sadistische kleine Fabel hat Philipp Rösler nicht umsonst zentral in seine Antrittsrede eingebaut. Rösler hat womöglich ein Problem, dass die Liberalen seit einem Jahrzehnt nicht mehr kannten: Der Parteichef könnte zu wenig polarisieren. Denn zur Hassfigur für die Linke, wie sie sein Vorgänger fast zwei Jahrzehnte lang verkörpert hat, taugt der freundliche, leise sprechende, 1973 in Vietnam geborene Rösler mit seinem jungenhaften, und tatsächlich gelegentlich witzigen Auftreten noch nicht so recht. Von den Linken gehasst zu werden, ist aber keine ganz unwichtige Rolle im öffent...


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