Ehrenwerte im Exil

Die Ausstellung »May Be – CAM in Berlin« beleuchtet das internationale Phänomen Mafia

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zunächst muss man sich durch eine Ansammlung mutmaßlicher Mörder hindurch drängeln. Auf mannshohen Fotos, von der Decke hängend, versperren international gesuchte Mafiosi den Eingang zur Ausstellung »May Be – CAM in Berlin« im Kunsthaus Tacheles. Der Untertitel der Exposition des Casoria Contemporary Art Museums (CAM) – »They could live in Germany« (sie könnten in Deutschland leben) – provoziert zusätzliche Wachsamkeit. War der Passant gerade etwa der untergetauchte Michele Zagaria?

Doch nicht anti-italienische Paranoia soll hier geschürt werden. Im Gegenteil, geht es den in und um Neapel verorteten Foto- und Installationskünstlern darum, die Mafia als internationales und eben nicht regionales Problem zu begreifen, das auch in Deutschland längst angekommen ist. Thematisiert wird in der kleinen, aber feinen Schau auch, wie durch eine heuchlerische Koalition aus Mafia, Medien, Staat und Kirche die gesamte Gesellschaft bi...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 553 Wörter (3837 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.