Geheimnisvoller Falkenstein

Die höchstgelegene Burgruine Deutschlands wird immer wieder das Ziel von Schatzsuchern

  • Von Birgit Klimke, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Oberhalb des Allgäuer Ferienortes Pfronten liegt die Burg Falkenstein. In der Vergangenheit wurde sie immer wieder von Schatzsuchern heimgesucht. Seit Jahrzehnten geht das Gerücht um, die Nazis hätten dort einen Goldschatz vergraben.

Pfronten. Kaum etwas fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden so sehr wie Gold. Um das Edelmetall werden zwar heute keine Kriege mehr geführt. Doch noch immer gibt es Menschen, die ihr Glück als Goldgräber versuchen. Die Gemeinde Pfronten im Allgäu hat damit reichlich Erfahrung. Seit Jahrzehnten hält sich hartnäckig das Gerücht um einen vergrabenen Nazi-Goldschatz am geheimnisumwitterten Falkenstein, Deutschlands höchstgelegener Burgruine.

»Es hat immer wieder Leute gegeben, die hier nach Gold suchen«, sagt der Pfrontener Heimatforscher Bertold Pölcher. Gefunden habe man bisher noch nichts. Auch gebe es keinerlei Quellen, Hinweise oder Augenzeugen, die dem Mythos eine Grundlage geben könnten. »Aber solange die Leute daran glauben wollen, werden die Gerüchte nicht verstummen.«

Scheune aufgebrochen

Auch Hubert Haf kennt das Gerücht um den vermeintlichen Schatz. Wie viele andere Pfrontener hat er nicht mehr als ein Schmunzeln daf...

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